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Franz Ganster – musikalische Größe aus Stainztal – ein Fünfziger

Franz Ganster mit Gattin Andrea im Kreise des Gemeindevorstandes
Franz Ganster mit Gattin Andrea im Kreise des Gemeindevorstandes

Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens der Gemeinde Stainztal
Franz Ganster - 50. Geburtstag

Kürzlich gab es für einen „großen Stainztaler“ besonders Grund zum Feiern:
Franz Ganster, Stainztals musikalische Größe, feierte seinen 50. Geburtstag. Viele Freunde, Wegbegleiter, Kollegen waren samt seiner Familie der Einladung gefolgt um mit ihm im Mehrzwecksaal der Gemeinde Stainztal einige gemütliche Stunden zu verbringen.

Der gebürtige Bad Gamser Franz Ganster, absolvierte das BORG in Deutschlandsberg, sowie die Pädag in Graz, ehe er alsbald seine Dienststelle als Volksschullehrer in Stainztal antrat.
Mit Gattin Andrea ist er nun seit 1987 in Mettersdorf ansässig, die Söhne Maximilian und Paul vervollständigen das Familienglück.
Seit nunmehr fast 20 Jahren ist VOL Franz Ganster auch Chorleiter des Singkreises Stainztal. Dies war für die Gemeinde Stainztal Anlass, Franz Ganster als Dank und Anerkennung für sein besonderes Wirken im kulturellen Bereich der Gemeinde das Silberne Ehrenzeichen der Gemeinde Stainztal zu verleihen.
Überreicht wurde ihm dieses mit einem weiteren Ehrenpräsent sowie Blumen für seine Gattin durch Bgm. Johann Tomberger, Vizebgm. Lisbeth Schröttner und Gemeindekassier Gerhard Pölzl.

Gattin Andrea zeichnete sodann verschiedene Stationen gemeinsamen Lebens in Prosaform nach: Andrea lernte sogar mit seiner „Affäre“ zu leben - man habe sich arrangiert - und hat diese Affäre in einer großzügigen Geste sogar zum Geburtstagsfest eingeladen: seine GITARRE!

In einer lustigen Moderation stellte der Singkreis Stainztal sodann fest, dass es heute ein besonderes Geburtstagsfest gäbe in Stainztal, irgendein „Prominenter“ habe seinen Fünfziger.
Also hat sich der Chor aufgemacht, dem Promi ein Ständchen zu bringen: Es folgte eine gelungene Einlage als Hommage an ihren „Chorens regi“.
Sängerobmann Erich Brandstätter „bezichtigte“ ihn sodann vieler Schuldzuweisungen in seiner Grußadresse: „Seine Hauptschuld ist es, dass der Singkreis Stainztal sein nunmehr fast 20jähriges Bestehen feiert. Schuld lud er auf sich, die Chormitglieder mit Zwang zur Disziplin zu den wöchentlichen Chorproben einzuberufen, daher trägt er wohl maßgeblich Schuld, dass wir Sänger diesen ausgezeichneten Ruf, weit über die Bezirksgrenzen hinaus, für uns verbuchen können!“ Der Singkreis Stainztal bedankte sich mit der Überreichung eines Ehrengeschenks bei Franz Ganster für seinen unermüdlichen und auch unentgeltlichen Einsatz für die Singgemeinschaft.

Was viele vielleicht nicht wissen, das Multitalent Franz Ganster hat sich schon vor langer Zeit ein weiteres Standbein geschaffen: Er kreiert seine eigene Modelinie – made bei Franz Gansterfeld – herrlich unkonventionell, wofür er auch bekannt ist - als lustige Einlage von seinen Nichten und Neffen am Laufsteg präsentiert!

„Der Begriff des Wortes Heimat ist für mich nicht an einen Ort gebunden, Heimat habe ich bei meiner Familie, beim Singkreis Stainztal, bei all meinen Freunden und Kollegen und vor allem in der Musik gefunden,“ betonte Franz Ganster in seinen Dankesworten und lud seine Musikerkollegen ein, mit ihm gemeinsam die jeweiligen Highlights ihrer gemeinsamen Zeit musikalisch zum Besten zu geben.
Damit bereitete er auch seinen über 100 Gästen einen großartigen Abend – wo wird einem ein derartiges „TOP FIVE Aufgebot“ musikalischer Bandgrößen, in denen F. Ganster selbst mitwirkt,  an einem Abend geboten: Gründungsmitglieder seiner 1. Band SMASH, die Damen-a-capella-Gruppe TOPEKA mit husBANDS, WOAZBOART, UNTER ANDEREN mit der Stainztalerin Heike Treffler, und STOARKSTROM gaben sich ein Stelldichein. Zu seinen musikalischen Wegbegleitern zählen u.a. Popgrößen wie Mandi Mauser, LAbg. Bgm. Detlev Gruber, Dolf Türk sowie sein langjähriger Freund seit Jugendtagen Bgm. a.D. Hans Lechner.
Hans Lechner – als Lehrer, Musiker und Politiker ohnedies bekannt könnte man meinen, präsentiert sich neuerdings auch als Kabarettist: Er zeichnete das gemeinsame Leben mit Franz mit spitzer Zunge nach sowie er mit  „I mog net“ die Lacher auf seiner Seite hatte.

Das bestens vorbereitete Buffet ließ nichts zu wünschen übrig, bei gutem Wein und vor allem mit viel Gesang wurde noch bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert! Franz Ganster und seiner Familie sei an dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank, verbunden mit den besten Wünschen für die weitere Zukunft ausgesprochen!