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Franz Schröttner

Goldenes Ehrenzeichen zum goldenen Priesterjubiläum

In der Kirche „Maria der immerwährenden Hilfe“ in seinem Heimatort Mettersdorf feierte Pfarrer Konsistorialrat Franz Schröttner mit seinen Mitzelebranten Pfarrer Kanonikus Msgr. Lorenz Möstl und Pfarrer GR Karl Mauerhofer genau 50 Jahre nach seiner Primiz - am 7. Juli 1957 wurde er im Grazer Dom von Bischof Johann Schoiswohl zum Priester geweiht - mit seinen Verwandten und Freunden am Sonntag, 8. Juli 2007 das Fest seines „Goldenen Priesterjubiläums“.

Vor der Kirche hatte die Feuerwehr Mettersdorf, der Musikverein St. Josef, der Pfarr- und der Gemeinderat und die Bevölkerung Aufstellung genommen und bereiteten auf das Fest vor, das nach Begrüßung durch Pfarrgemeinderätin Maria Hermann mit einem gemeinsamen Einzug begann. Der Singkreis Stainztal stimmte mit „ Froh die Stunde, froh der Tag, in Gottes Namen fangen wir an....“ in die Hl. Messe ein mit Organist Franz Treichler. Der Jubilar führte an, dass die Zeit von der Primiz in der Dorfkirche Mettersdorf ausgehend bis dato wie im Flug vorübergegangen sei, die erfüllt gewesen sei von Erfolgen, aber auch Misserfolge habe es gegeben. Er schaue trotzdem voller  Dankbarkeit zurück.

Festprediger Pfarrer Msgr. Möstl war es vorbehalten, den Weg von Pfarrer Schröttner nachzuzeichnen. Den Weg des achtjährigen Ministranten, des 13-jährigen Vorbeters, der alle Voraussetzungen für einen hervorragenden Prediger in sich hatte, den Weg des strahlenden Tenors, der im Domchor in die Schule von Dr. Anton Lippe ging und der manchmal das „ite missa est“ am Schluss des Gottesdienstes bewusst etwas höher angestimmt habe. Er beleuchtete die Stationen seines Wirkens zunächst als Kaplan in Obdach, Gratwein und in Bruck a.d.Mur, von wo er nach 11 Kaplansjahren unter zahlreichen Bewerbern zur Leitung der Pfarre St. Stefan/Stainz auserkoren und von Dr. Franz Meran zum Pfarrer „gekürt“ wurde. 33 Jahre als Pfarrer von St. Stefan/Stainz hinterließen bleibende Spuren, begonnen von der Kirchenrenovierung (der Marmor wurde sogar persönlich in Italien abgeholt), Orgelrestaurierung bis zu den Ministrantenausflügen, die Liebe zur Schule in Sommereben, die vielen Pfarrausflüge, die aufgrund seines immensen geschichtlichen Wissen stets ein Genuß waren, zwei Wallfahrten mit den Stainzern (Lourdes und Fatima) usw. Der Prediger betonte auch die „franziskanische Lebensweise“ des Jubilares, mit dem er Freud und Leid gerne teilte. Er freute sich auch, dass er seinen „Ruhestand in Stainz aufgeschlagen“ habe und dankte dafür, dass er heute mit dem Jubilar in Mettersdorf die Festmesse feiern könne.

Bgm. Johann Tomberger dankte dem Jubilar, dass mit seinem Übertritt in den Ruhestand Mettersdorf  als Nutznießerin des regelmäßigen Gottesdienstes in der Marienkirche kam, und teilte auch den einstimmigem Beschluss des Gemeinderates von Stainztal vom 25. Mai 2007 mit, an Pfarrer Konsistorialrat Franz Schröttner das erste goldene Ehrenzeichen der Gemeinde Stainztal zu überreichen.

Das abschließende „Te deum laudamus“ war ein echtes Danke seiner Heimatgemeinde an Pfarrer Schröttner, ehe alle zu einer Agape im Mehrzwecksaal geladen wurden.                     
                      Vizelt. Alois Rumpf

50. jähriges Priesterjubiläum in Mettersdorf